Zum Tode von Kurt Edler

Studiendirektor a.D. Dr. Kurt Edler hat von 2004-2015 das Referat Gesellschaft am Hamburger „Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung“ geleitet und Senat, Schulen und Lehrkräfte hinsichtlich des Umgangs mit politischen und religiösen Radikalisierungserscheinungen bei Kindern und Jugendlichen beraten. Er ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik und von der Kultusministerkonferenz beauftragter Koordinator im Europarats-Programm „Education for Democratic Citizenship and Human Rights“.
Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Kurt Edler erfahren. Er war ein langjähriger Begleiter unserer Regionalkonferenz, Dozent, Ideengeber und Berater. Vor allem aber war er für uns und alle Besucher der Regionalkonferenz, die ihn erleben durften, eine große Inspiration. Sein Credo war stets und immer die „Grundrechtsklarheit“. Wer im Wertekanon unseres Grundgesetz verankert ist, kann jeder Herausforderung unserer Demokratie selbstbewusst, kreativ und kraftvoll begegnen. Dies verstand er meisterhaft zu vermitteln, ein großer Erklärer, scharfsinnig, analytisch und zugewandt. Vor wenigen Wochen noch hat er mit uns einen Fachtag zum Thema „Schule und Rechtsextremismus“ gestaltet und seine Zuhörerschaft beeindruckt. Er wird uns so fehlen, als Mentor und als Mensch.

Kurt Edler von der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik referierte in der Schönberger Palmberghalle vor rund 30 Lehrkräften und Sozialarbeiter*innen zum Thema „Rechtsextremismus in Schulen“ © Partnerschaft für Demokratie des Kreises Nordwestmecklenburg

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